Thermografie

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Soo hot? - Thermografie

Thermografie-Aufnahmen können bei richtiger Verwendung Wärmestrahlung und ihre Verteilung sichtbar machen.
Darum gehört eine Thermografie-Kamera zur Grundausstattung jedes Energieberaters. Auch bei uns.

Warum wir sie nur selten verwenden?
Weil erfahrene Energieberater auch so erkennen, wo unkontrolliert Wärme entweicht und wo Wärmebrücken sind.
Es gibt ganz typische Stellen:

  • Zum Beispiel Zimmerecken, wo Außen- und Innenwände bzw. Decken aufeinanderstoßen.
  • Oder Balkone, die eine Fassade schwächen und an denen die Übergänge zwischen innen und außen schlecht gedämmt sind.
  • Verschmutzte Jalousiegurte, die auf einen zugigen Luftstrom an den Rollläden hinweisen können.
  • Ältere, luftundichte Rollladenkästen mit Pressspanabdeckung.
  • Dicke, von außen nicht gedämmte Natursteinmauern.
  • Ungedämmte Anschluss- und Ventilbereiche der Heizung in einem ansonsten gedämmten Rohrleitungssystem.

Warum wir Thermografie trotzdem verwenden?
Bei Energieberatungen nutzen wir sie oft aus psychologischen Gründen. Hausbesitzer können bei unseren Begehung selbst Thermografieaufnahmen anfertigen. Die Bestätigung „mit eigenen Augen“ von dem, was wir ihnen zuvor schon eröffnet haben, ist unschlagbar überzeugend.
Ab und an verschafft uns die Thermografie selbst Klarheit – ein Altbau-Rollladenkasten kann die Ausnahme von der Regel bestätigen und sich doch als gut gedämmt erweisen.

Foto zu einer Thermografie-Aufnahme, die die innere Schwelle einer Terrassentür zeigt.
Foto: Terrassentür von innen.
Thermografie-Aufnahme einer Wärmebrücke nach innen an einer Terrassentür.
Thermografie: Hier wird die Kältebrücke an der Türschwelle sichtbar. (Alle Fotos unterliegen dem Copyright)